Regelwerk

...willkommen auf der Bühne
Poetry-Slam ist offen für jeden. Wer etwas vortragen möchte, trägt sich auf der Leserliste an der Abendkasse ein. Abgesehen von Ruhm, Ehre und der unvergesslichen Erfahrung, einen eigenen Text vor Publikum zu präsentieren, gibt es für die ersten zehn Poeten auf der Liste freien Eintritt und ein Freigetränk. „Dichter werden“ lohnt sich – vor allem für den Sieger des Abends. Ihm winkt als Trophäe eine Flasche Whiskey. 

...es gibt nur drei Regeln:
- Die Texte müssen vom Vortragenden selbst verfasst sein.
- Es dürfen außer dem Mikrophon und einem Blatt Papier keine Hilfsmittel verwendet werden. Kostüme, Hausstiere und Requisiten aller Art sind tabu. 
- Die Darbietung darf nicht überwiegend aus Gesang bestehen.

...und den Willen des Volkes
Jeder Leser hat maximal acht Minuten Zeit auf der Bühne – die französische Eieruhr „le chef“ signalisiert lautstark jede Zeitüberschreitung. Schweigt das Publikum an dieser Stelle, darf der Leser seinen Text fertig vortragen. Vernehmen die Slammaster nach der Zeitüberschreitung zaghaftes Klatschen, wird der Leser unverzüglich von der Bühne komplimentiert. Je nach Anzahl der Leser gibt es einen oder zwei Blöcke. Die Vorrundensieger – vom Publikum per Applaus ermittelt – treten im Finale gegeneinander an. Hier haben sie nochmals acht Minuten, um die Zuhörer auf ihre Seite zu lesen. 

...für besonders Frühentschlossene
Leser, die sich rechtzeitig einen Platz auf der Leserliste sichern wollen, können sich telefonisch oder per Mail bei Tom oder Lukas anmelden. Wegen des erfahrungsgemäß hohen Andrangs empfiehlt es sich, früh zu kommen. Die Türen des Scharfrichterhauses öffen sich um 19 Uhr. 

...für die Zuspätkommer
Reservierungen für Karten und Plätze sind grundsätzlich nicht möglich. Pro Person können maximal zwei Karten gekauft werden. Um auf Nummer sicher zu gehen, könnt ihr eure Karte bereits im Vorverkauf direkt im Scharfrichterhaus erwerben. Wendet euch dazu bitte direkt ans Scharfrichterhaus.